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USA halten sich Anzapfen strategischer Ölreserven für Notfall offen

Washington Die USA haben sich angesichts gestiegener Ölpreise grundsätzlich bereit gezeigt, ihre strategischen Ölreserven anzuzapfen.

«Sollte die Situation es erfordern», werde man zu diesem Mittel greifen, sagte US-Präsident Barack Obama am Freitag. Allerdings stellten die jüngsten Preissteigerungen als Folge der Unruhen in Nordafrika und im Nahen Osten noch keinen Notfall dar, der einen solchen Schritt auslösen würde. Die Preise schwankten nicht wegen eines mangelnden Angebots an Öl, sondern lediglich, weil auf den Weltmärkten gerade Unsicherheit über die politische Situation in der arabischen Welt herrsche. Die Reserven dienten dazu, bei echten Lieferengpässen die Versorgung sicherzustellen. Dennoch werde seine Regierung alles tun, was sie könne, um die Kosten für Benzin wieder sinken zu lassen, sagte Obama. Nach Angaben des US-Energieministeriums umfassen die Vorräte 727 Millionen Fass Öl; sie wurden vom Staat nach der Ölkrise von 1973 und 1974 angelegt, um die Versorgung im Fall von Nachschubproblemen sicherzustellen.

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