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Urteil über Börsenhändler Kerviel fällt

Paris Im Prozess gegen den früheren Börsenhändler Jérôme Kerviel fällt am (heutigen) Dienstag in Paris das Urteil.

Dem 33-Jährigen, durch dessen Spekulationsgeschäfte die Grossbank Société Générale fünf Mrd. Euro verlor, droht eine Freiheitsstrafe von fünf Jahren und eine Geldstrafe von 375'000 Euro. Ihm werden Fälschung, Vertrauensbruch und unberechtigte Computernutzung vorgeworfen. Kerviel, der derzeit in der Computerbranche als Berater tätig ist, hatte für nahezu 50 Mrd. Euro, deutlich mehr als die Marktkapitalisierung der französischen Bank, spekuliert. 2008 flogen seine ungedeckten Handelsgeschäfte auf. Während des zweiwöchigen Gerichtsverfahrens im Juni blieb der Händler bei seiner Aussage, dass die Bank seine riskanten Geschäfte wissentlich geduldet habe, solange er damit Geld verdiente. Société Générale bestreitet den Vorwurf. Das Urteil wird gegen 10 Uhr erwartet.

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