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Zürich ist die attraktivste Wirtschaftsregion

Zürich schlägt auch als Wirtschaftsmetropole London, Kopenhagen und Mailand. Allerdings ist Dublin leistungsfähiger.

Zürich ist laut dem neuen Index des Forschungsinstituts BAK Basel Economics die attraktivste Wirtschaftsregion Europas, während Rom am schlechtesten abschneidet.

Bezüglich der Leistungsfähigkeit lag in der Erhebung des Forschungsinstituts BAK Basel Economics Dublin an der Spitze; hier fasste Berlin die Rote Laterne.

Die heute vorgestellten Indizes BAK Economic Attractiveness Index und BAK Performance Index beruhen auf Erhebungen über 192 westeuropäische Regionen. Im Vordergrund standen dabei 22 Metropolregionen.

Steuern und Innovation

Bezüglich der Attraktivität für Bewohner und Unternehmen schnitt Zürich am besten ab, vor London, Kopenhagen und Genf. Für Zürich sprach laut BAK vor allem die geringe Steuerbelastung. Sie war für Arbeitskräfte in keiner der anderen untersuchten Regionen tiefer. Auch bei der Innovationsfähigkeit, die an der Zahl Patente und Wissenschaftspublikationen pro Kopf gemessen wurde, lag Zürich weit über dem Durchschnitt. Am Schluss der Rangliste der 22 Metropolregionen figurieren Madrid, Barcelona und Rom. Bei den beiden spanischen Regionen war der streng regulierte Arbeitsmarkt für das schlechte Abschneiden ausschlaggebend. Im Falle Roms kam die hohe Steuerlast hinzu.

Dublin ist stärker

Attraktivität und Anziehungskraft sind nicht mit wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit gleichzusetzen, wie der zweite Index zeigt. Die Region Dublin schwang hier dank einem weit über dem Mittel liegenden Bruttoinlandprodukt (BIP) pro Kopf und wegen der höchsten Wachstumsraten obenaus. Auf den nächsten Plätzen folgen Brüssel und London, während Zürich erst an siebenter Stelle liegt. Genf rangiert in diesem Ranking sogar auf dem viertletzten Platz unter den 22 Metropolregionen. Die geringste Leistungsfähigkeit machten die BAK-Forscher in Berlin aus, das noch hinter Manchester und Edinburgh liegt. Neben der Höhe des Pro-Kopf-BIP berücksichtigt dieser Index auch das Wachstum von BIP und Beschäftigung.

AP

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