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Würth investiert in der Schweiz

Die Würth-Gruppe aus dem baden-württembergischen Künzelsau baut ihren zweiten Konzernsitz in der Schweiz aus. Und schafft Arbeitsplätze.

Die Würth-Gruppe aus dem baden-württembergischen Künzelsau baut ihren zweiten Konzernsitz in der Schweiz aus. Der Konzern werde in Rorschach ein Verwaltungsgebäude mit Ausbildungs- und Trainingszentrum realisieren, sagte eine Unternehmenssprecherin der Nachrichtenagentur dapd. Die Fertigstellung des Gebäudes sei für 2013 geplant. In den nächsten 15 Jahren sollen dort 250 bis 500 Arbeitsplätze geschaffen werden. In Zukunft sollten noch weitere Aktivitäten der Konzernleitung dort angesiedelt werden. An den Betriebsabläufen werde sich in Künzelsau und Deutschland «überhaupt nichts verändern». Würth hat weltweit rund 59'000 Mitarbeiter.

Die Sprecherin sagte weiter, der Standort Rorschach sei «kein Steuersparmodell». «Wir bezahlen unsere Steuern und Abgaben überall auf der Welt, wo sie anfallen. In Deutschland, in Frankreich, in der Schweiz oder in Brasilien», betonte die Sprecherin. In der Schweiz erwarte man vor allem verlässliche Rahmenbedingungen.

Baubeginn noch im laufenden Jahr

Nach Angaben der Stadt Rorschach sollen die Arbeiten in einem alten Industrieareal direkt am Bodensee im November beginnen. Die Bürger haben dem Verkauf des Grundstücks in einer Volksabstimmung zugestimmt. «Würth ist uns sehr willkommen», sagte Stadtpräsident Thomas Müller. Der Konzern ist durch die Gesellschaft Würth International AG in Chur seit Jahrzehnten in der Schweiz vertreten. Nach Unternehmensangaben hat die Konzernführung bereits seit 1. Januar 2009 einen Sitz in Rorschach.

Die Würth-Gruppe ist nach eigenen Angaben weltweiter Marktführer im Handel mit Montage- und Befestigungsmaterial, hierzu gehören vor allem Schrauben, Schraubenzubehör, Dübel und Werkzeuge. Mit ihren rund 400 Gesellschaften erzielte die Würth-Gruppe im ersten Halbjahr 2010 einen Umsatz von 4,2 Milliarden Euro.

dapd/raa

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