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Wird Lonza-Werk für Verkauf fit getrimmt?

Der Pharmazulieferer Lonza wird im Oberwallis 400 Stellen abbauen. Trotz des Bekenntnisses von Lonza zum Standort Visp kursiert die Angst vor internationalen Finanzspekulanten. Die Walliser Regierung ist empört.

An ihrem Hauptstandort im Oberwallis wird Lonza 400 von rund 2800 Stellen abbauen. Hintergrund des Abbaus ist die mangelnde Profitabilität des Feinchemiekonzerns.
An ihrem Hauptstandort im Oberwallis wird Lonza 400 von rund 2800 Stellen abbauen. Hintergrund des Abbaus ist die mangelnde Profitabilität des Feinchemiekonzerns.
Keystone
Der Stellenabbau in Visp kann nicht nur über die natürliche Fluktuation, Frühpensionierungen und interne Versetzungen abgefangen werden. Es wird auch zu Entlassungen kommen.
Der Stellenabbau in Visp kann nicht nur über die natürliche Fluktuation, Frühpensionierungen und interne Versetzungen abgefangen werden. Es wird auch zu Entlassungen kommen.
Keystone
Richard Ridinger, der seit letztem Mai Lonza-Konzernchef ist, hat sich an einer Medienkonferenz in Visp ausdrücklich zum Hauptstandort im Wallis bekannt. Der Abbau von 400 Stellen stösst aber im Kanton Wallis auf Unverständnis und Kritik.
Richard Ridinger, der seit letztem Mai Lonza-Konzernchef ist, hat sich an einer Medienkonferenz in Visp ausdrücklich zum Hauptstandort im Wallis bekannt. Der Abbau von 400 Stellen stösst aber im Kanton Wallis auf Unverständnis und Kritik.
Keystone
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Seit heute Morgen ist bekannt, dass der Lonza-Konzern an seinem grössten Standort in Visp VS sehr viele Stellen abbauen wird, um die Profitabilität zu erhöhen. Im Rahmen des Restrukturierungsprogramms Visp Challenge sollen in den nächsten zwei Jahren 400 der rund 2800 Lonza-Arbeitsplätze im Oberwallis verschwinden. «Es war klar, dass Stellen abgebaut werden», sagt Rolet Gruber, Präsident der Angestellten-Vereinigung der Lonza Visp, auf Anfrage von Redaktion Tamedia. «Aber das Ausmass des Stellenabbaus ist doch überraschend.» Für viele Angestellte sei die Nachricht ein Schock, weil es entgegen ersten Ankündigungen im vergangenen Mai trotzdem zu Kündigungen kommen werde. Das Ziel sei nun, die Zahl der Entlassungen möglichst klein zu halten. In den nächsten drei, vier Wochen würden Gewerkschaften und Unternehmensleitung den Sozialplan ausarbeiten, sagt Angestellten-Vertreter Gruber, der dem Gemeinderat von Visp angehört, wo viele Lonza-Mitarbeitende leben.

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