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«Wir haben SBB Cargo Vorschläge gemacht»

Die Basler Wirtschaftsförderung hätte SBB Cargo gerne hier behalten. Mit dem Wegzug kann SBB Cargo aber massiv Kosten sparen. Doch damit alleine ist der Turnaround noch nicht geschafft.

Weg von Basel nach Olten: dahin wird der Hauptsitz der SBB Cargo gezügelt.
Weg von Basel nach Olten: dahin wird der Hauptsitz der SBB Cargo gezügelt.
Keystone

Dem Auszug von SBB Cargo aus dem zu teuren «Elsässertor» liegt unter anderem auch ein latenter SBB-interner Zielkonflikt zu Grunde: Die Mieterin des Renditebaus an der Centralbahnstrasse ist die SBB-Immobilienabteilung, die die Räumlichkeiten ihrerseits an die SBB Cargo weitervermietet. «Dies muss zu marktüblichen Preisen geschehen», sagt SBB-Sprecher Reto Schärli dazu. Dass eine SBB-Division durch Mietreduktion eine andere Division quersubventioniert, sei ausgeschlossen, so Schärli weiter. Unter dem massivem Spardruck von SBB Cargo blieb also nichts weiter als der Wergzug aus dem zu teuer gewordenen Gebäude an der Centralbahnstrasse übrig. Da ändert die Tatsache, dass das Grundstück der SBB selbst gehört auch nichts. Es ist im Baurecht an die Suva und die Publica, die Vorsorgeeinrichtung des Bundes, vergeben worden. Die Eisenbahner-Gewerkschaft SEV begrüsst den Wegzug-Entscheid ausdrücklich. «Für einmal wird nicht am Personal gespart», sagt Sprecher Peter Moor dazu.

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