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Wie Roches Milliarden-Deal ablief

8,3 Milliarden Dollar will Roche für die US-Firma Intermune – die noch Verluste schreibt – bezahlen. Erst boten die Basler 70 Dollar pro Aktie. Nun sind es 74. Einzelnen Aktionären ist das zu wenig – sie wollen klagen.

Fast am Ziel: Roche-Chef Severin Schwan hat die Intermune-Übernahme am 18. Juli initiiert, als er deren Chef Daniel Welch anrief. Archivbild: Georgios Kefalas (Keystone)
Fast am Ziel: Roche-Chef Severin Schwan hat die Intermune-Übernahme am 18. Juli initiiert, als er deren Chef Daniel Welch anrief. Archivbild: Georgios Kefalas (Keystone)

Während Analysten noch am Rechnen sind, unter welchen Bedingungen sich der stolze Kaufpreis von 8,3 Milliarden Dollar (74 Dollar pro Aktie) von Roche für Intermune lohnt, haben sich verschiedene amerikanische Anwälte ihre Meinung bereits gemacht: Der Preis, den Roche für das im Moment noch Verlust schreibende Unternehmen bezahlt, sei unfair. Entsprechend buhlen sie um Intermune-Aktionäre, sich einer Sammelklage anzuschliessen – ganz wie es zum Ritual von solchen grossen Deals gehört, wenn US-Firmen involviert sind.

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