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Wie damals beim Steuerstreit

Die Schweiz beherbergt rund 500 Rohstoffunternehmen, die mit ihrem Gebaren wiederholt in der Kritik stehen. ­

Der Laie reibt sich verwundert die Augen. Die Schweiz beherbergt rund 500 Rohstoffunternehmen, die mit ihrem Gebaren wiederholt in der Kritik stehen. ­Umweltsünden, Menschenrechtsverletzungen, Steuerumgehung und Korruption sind Stichworte dazu. ­Obwohl die Kritik in einigen Fällen über das Ziel hinaus­schiessen mag, anerkennt selbst der Bundesrat die Probleme, welche die Branche verursacht. Dennoch macht die Regierung kaum Handlungsbedarf aus, obwohl das Fehlverhalten einzelner Firmen rasch auf das ganze Land abfärben kann.

Dies erstaunt umso mehr, als dass sich die ­Geschichte zu wiederholen droht. Die Parallelen zum Steuerstreit sind frappant. Über Jahre hat der Finanzplatz Schwarzgeld angenommen, obwohl Kritiker schon früh vor den Risiken gewarnt hatten. Reagiert hat der Bundesrat erst, als die Schweiz Gefahr lief, mittels schwarzer Listen international geächtet zu werden.

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