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«Wer Millionen auf die Caymans einzahlt, schläft nicht gut»

Rudolf Elmer war über Jahre für eine Schweizer Bank auf Cayman tätig. Wie schätzt er Offshore-Leaks und dessen Folgen ein? Und warum wurde er zum Whistleblower?

Liess «Weltwoche»-Vorwurf nicht auf sich sitzen: Rudolf Elmer verlässt das Obergericht Zürich. (23. August 2016)
Liess «Weltwoche»-Vorwurf nicht auf sich sitzen: Rudolf Elmer verlässt das Obergericht Zürich. (23. August 2016)
Walter Bieri, Keystone
Das Obergericht hat Rudolf Elmer wegen Nötigung, Drohung und Urkundenfälschung verurteilt: Der Ex-Banker an einer Medienkonferenz in Zürich. (Archivbild)
Das Obergericht hat Rudolf Elmer wegen Nötigung, Drohung und Urkundenfälschung verurteilt: Der Ex-Banker an einer Medienkonferenz in Zürich. (Archivbild)
Walter Bieri, Keystone
Am 17. November 2011 schickte das Zürcher Obergericht (die zweite Instanz) die gesamte Anklage zurück an den Staatsanwalt. Das Gericht wollte geklärt haben, um was für Daten eigentlich gestritten wird. (Im Bild: Jungsozialisten machen sich vor dem Obergericht für Elmer stark.)
Am 17. November 2011 schickte das Zürcher Obergericht (die zweite Instanz) die gesamte Anklage zurück an den Staatsanwalt. Das Gericht wollte geklärt haben, um was für Daten eigentlich gestritten wird. (Im Bild: Jungsozialisten machen sich vor dem Obergericht für Elmer stark.)
Keystone
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Herr Elmer, wie haben Sie gestern reagiert, als Sie von den neuen Offshore-Enthüllungen erfahren haben? Ich war nicht mehr überrascht, dass das kommt. Ich war informiert von Journalisten und einem deutschen, ehemaligen Steuerfahnder. Ich hatte letzte Woche ein Interview mit dem WDR zum Finanzplatz Zypern. Dabei habe ich von den recherchierenden Journalisten von dem jetzt bekannt gewordenen Offshore-Leaks erfahren.

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