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«Wenn einer nicht Deutsch kann, lebt er nicht hier»

Für Roche-Verwaltungsratspräsident Franz Humer ist ein Konkurrenzverbot nach seinem Ausscheiden kein Thema. Nicht unwichtig sind hingegen die Sprachkenntnisse seines Nachfolgers.

«Jetzt kann man das machen.» Franz Humer sieht Roche in einer Erfolgsphase und stellt sich 2014 nicht mehr zur Wahl in den Verwaltungsrat.
«Jetzt kann man das machen.» Franz Humer sieht Roche in einer Erfolgsphase und stellt sich 2014 nicht mehr zur Wahl in den Verwaltungsrat.
Kostas Maros

1995 ist Franz Humer vom britischen Konkurrenten Glaxo als Pharmachef zu Roche gekommen und sitzt seither auch im Verwaltungsrat. 1998 wurde er Konzernchef. Von 2001 bis 2008 führte er die Firma zugleich als Verwaltungsratspräsident im Doppelmandat.

Herr Humer, wann stand fest, dass Sie im März 2014 zurückzutreten?Schon 2012, bevor ich zur Wiederwahl antrat, habe ich mir die Frage gestellt: Ist das jetzt das letzte Mal oder nicht? Solche Entschlüsse kann man ja nicht auf einen bestimmten Zeitpunkt festlegen. Es kam noch dazu, dass meine Frau ihr Geschäft verkauft hat und ich in sechs Wochen zum ersten Mal Grossvater werde. Wir haben zudem in den letzten Jahren die Konzernleitung Schritt für Schritt erneuert. Ich sagte mir: Severin Schwan und ich haben nun über mehrere Jahre sehr gut zusammengearbeitet und wir haben jetzt ein sehr solides Team beisammen, jetzt kann man das machen.

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