Zum Hauptinhalt springen

Weniger leere Sitze bei der Swiss

Die Swiss hat im September nicht nur die Anzahl Flüge gesteigert, sondern auch deren Auslastung verbessert. Der Mutterkonzern Lufthansa wuchs deutlich langsamer und verzeichnete bei der Fracht gar ein Minus.

Die Zahl der Passagiere stieg im Vergleich zum Vorjahr um 4,4 Prozent: Ein Swiss-Kunde am Flughafen Zürich.
Die Zahl der Passagiere stieg im Vergleich zum Vorjahr um 4,4 Prozent: Ein Swiss-Kunde am Flughafen Zürich.
Keystone

Bei der Fluggesellschaft Swiss sind im September nur 13,2 Prozent der Sitzplätze leer geblieben. Während im Europaverkehr durchschnittlich auf 8 von 10 Sitzplätzen ein Passagier sass, hat die Swiss bei interkontinentalen Flügen sogar für 9 von 10 Plätzen ein Billett verkaufen können.

Die Auslastung der Flugzeuge war damit besser als vor einem Jahr, und dies, obwohl die Swiss auch die Zahl der Flüge gesteigert hat – um 1,3 Prozent auf 12'620 Flüge.

Die Zahl der Passagiere stieg im Vergleich zum September letzten Jahres um 4,4 Prozent auf knapp 1,4 Millionen Passagiere, wie die Swiss mitteilte. Fracht transportierte die zum deutschen Lufthansa-Konzern gehörende Fluggesellschaft 10,8 Prozent mehr als 2011.

78,8 Millionen Passagiere seit Jahresanfang

Für den Mutterkonzern gibt es durchzogene Nachrichten. Die Lufthansa hat in den ersten drei Quartalen dieses Jahres auf Jahressicht mehr Passagiere befördert, aber beim Frachtaufkommen Federn lassen müssen. Wie die grösste deutsche Fluggesellschaft heute in Frankfurt am Main mitteilte, stieg die Zahl der Fluggäste von Januar bis September um 3,5 Prozent auf 78,8 Millionen.

Die Auslastung im Passagierverkehr habe sich konzernweit um 1,2 Prozentpunkte auf 79,3 Prozent verbessert. Dagegen sei die Menge der beförderten Fracht und Post um 8,9 Prozent auf 1,3 Millionen Tonnen gesunken. Die Auslastung der Flugzeuge sei dennoch auf einem hohen Niveau von 69 Prozent gehalten worden.

Das wirtschaftliche Ergebnis der ersten neun Monate 2012 werde am 31. Oktober veröffentlicht, teilte die Lufthansa weiter mit.

sda/dapd/wid

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch