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Was Lohninfos in Stelleninseraten bringen

Ein Schweizer Tabu wird gebrochen: Erste Firmen in der Schweiz geben den Lohn in Jobinseraten an. In Österreich und angelsächsischen Ländern ist dies bereits gang und gäbe. Was sind die Erfahrungen?

Inklusive Lohnangabe: Ein Mann begutachtet Stelleninserate im Schaufenster eines Arbeitsvermittlers im englischen Liverpool. (16. November 2011)
Inklusive Lohnangabe: Ein Mann begutachtet Stelleninserate im Schaufenster eines Arbeitsvermittlers im englischen Liverpool. (16. November 2011)
Phil Noble, Reuters
Gehaltshöhe unbekannt: In einem Stelleninserat wird ein Direktor für die Bankrevision gesucht. (Archivbild)
Gehaltshöhe unbekannt: In einem Stelleninserat wird ein Direktor für die Bankrevision gesucht. (Archivbild)
Martin Rütschi, Keystone
Wer da noch die Übersicht hat: Ein Stellensuchender schaut sich in Zhengzhou (Provinz Henan, China) Plakate mit Jobausschreibungen an. (15. Februar 2009)
Wer da noch die Übersicht hat: Ein Stellensuchender schaut sich in Zhengzhou (Provinz Henan, China) Plakate mit Jobausschreibungen an. (15. Februar 2009)
David Gray, Reuters
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Über den Lohn spricht man nicht – zumindest in der Schweiz. In Stelleninseraten ist er tabu und kommt erst am Schluss des Bewerbungsgesprächs aufs Tapet. Doch nun kommt ein wenig Licht ins Dunkel: In den Stelleninseraten der Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) erfährt man, dass der Jahreslohn für einen momentan gesuchten Bahningenieur zwischen 105'000 und 140'000 Franken beträgt. Bei einem Busfahrer unter 30 sind es 5455 Franken pro Monat. «Die Bewerber geben alles von sich preis, darum machen wir das auch», sagt VBZ-Personalchef Jörg Buckmann gegenüber «20 Minuten online». Laut dem Newsportal plant ein Spital in der Region Zürich Ähnliches.

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