Zum Hauptinhalt springen

Warren Buffett investiert alles in US-Aktien

Der legendäre Investor und Multimilliardär hat seine privaten Ersparnisse fast vollständig von sicheren Staatspapieren in US-Aktien umgeschichtet.

Mitten in der Finanzkrise und den Achterbahn-fahrenden Aktienmärkten rät Warren Buffett in der «New York Times» zur langfristigen Anlage in solide amerikanische Aktienwerte. Bei den Unternehmensgewinnen werde es ein bisschen «Schluckauf» geben, langfristig gebe es aber bei gut aufgestellten Firmen keinen Grund zur Sorge.

Buffets Devise: Antizyklisch investieren

«Die meisten der grössten Firmen werden in fünf, zehn oder zwanzig Jahren wieder neue Gewinnrekorde vermelden», schrieb Buffett im Zeitungsartikel. Damit bleibt er der Maxime treu, antizyklisch zu investieren. «Kaufen Sie amerikanisch. Ich tue es auch» war sein Gastkommentar in der Zeitung betitelt.

Seine Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway ist seit dem Ausbruch der Finanzkrise im September für drei Milliarden Dollar beim Siemens-Konkurrenten General Electric und für fünf Milliarden Dollar bei der Investmentbank Goldman Sachs eingestiegen. Allerdings gewährten ihm die Unternehmen dafür auch eine garantierte Dividende von zehn Prozent.

Buffett, einer der reichsten Menschen der Welt, wird von vielen als Anlage-Guru gesehen und häufig mit dem Spitznamen «Der Weise von Omaha» betitelt. Omaha im US-Staat Nebraska ist der Firmensitz von Berkshire.

AP/vin

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch