Zum Hauptinhalt springen

Vom CEO-Vorzimmer aufs Abstellgleis

30 Jahre diente Walter Berchtold bei der Credit Suisse, zeitweise galt er als möglicher Anwärter auf den Chefposten. Mit dem Umbau der Bank wurde sein Job überflüssig. Was ist passiert?

Wo taucht der Grübel-Zögling und FCZ-Fan in der Bankerszene wohl wieder auf? Walter Berchtold. (Archivbild)
Wo taucht der Grübel-Zögling und FCZ-Fan in der Bankerszene wohl wieder auf? Walter Berchtold. (Archivbild)
Keystone

So schnell kann es gehen: Bis im August 2011 war Walter Berchtold Chef des Private Banking bei der Credit Suisse und viel genannter zukünftiger Chef der Schweizer Grossbank. Jetzt ist er draussen, fällt der Reorganisation zum Opfer.

Dabei zeigte die Kurve seiner 30-jährigen Karriere bei der Bank immer nur in eine Richtung: aufwärts. Vom Händler, der 1982 bei First Boston anfing, schaffte er es bis 2003, damals gut 40-jährig, zum Geschäftsleitungsmitglied der CS. 2006 übertrug man ihm das Private Banking – es war der Höhepunkt seiner bisherigen Laufbahn –, das vermeintliche Vorzimmer zum Chefposten.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.