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Vertrieb von Lehman-Produkten wird untersucht

Die Eidgenössische Bankenkommission reagiert auf die Proteste von Bankkunden, die Lehman-Papiere gekauft haben.

Die Klagen von Schweizer Bankkunden, beim Kauf von strukturierten Produkten der konkursiten US-Investmentbank Lehman Brothers nicht korrekt beraten worden zu sein, hat jetzt auch die Eidgenössische Bankenkommission (EBK) auf den Plan gerufen. Die Aufsichtsbehörde nehme die Thematik sehr ernst und habe bereits vor Wochenfrist bei zahlreichen Banken stichprobenweise Abklärungen eingeleitet, bestätigte EBK-Sprecher Alain Bichsel einen Bericht der Zeitung «Sonntag». Nach einer ersten Auswertung der Ergebnisse werde man prüfen, ob die Abklärungen allenfalls vertieft würden. Verfahren oder formelle Untersuchungen der EBK gebe es bisher aber nicht. Nach der Berner Kantonalbank und der Credit Suisse hatte am vergangenen Freitagabend auch die Luzerner Kantonalbank (LUKB) angekündigt, geschädigten Kunden teilweise entgegenzukommen.

AP/vin

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