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US-Justizbehörden gehen gegen Schweizer Privatbank vor

Die renommierte St. Galler Privatbank Wegelin ist ins Fadenkreuz der US-Justizbehörden geraten. Ein ehemaliger Direktor des Finanzinstituts ist in den USA wegen versuchter Geldwäscherei verurteilt worden.

Im Fokus der USA: Der Sitz der Privatbank Wegelin in St. Gallen.
Im Fokus der USA: Der Sitz der Privatbank Wegelin in St. Gallen.
Keystone

Recherchen der «SonntagsZeitung» haben ergeben, dass im vergangenen Oktober der damalige Wegelin-Direktor D.S.* am Flughafen Miami verhaftet worden war. Er hatte nach den vorgelegten Beweisen die versuchte Geldwäscherei gestanden und wurde dafür verurteilt. D. S. durfte in der Folge das Land wieder verlassen.

Der zweifache Familienvater wohnt oberhalb des Zürichsees und stiess 2005 von der Zürcher Bank Vontobel, wo er das Karibikgeschäft auf den Cayman Islands leitete, zu Wegelin.

Für deren Zürcher Ableger baute S. das erste Offshore-Team auf. Dieses fokussierte auf die Beratung vermögender Ausländer. Wegelin hat D. S. per Ende Februar 2011 gekündigt und die Schweizer Behörden informiert, wie Wegelin-Geschäftsleitungsmitglied David Zollinger der «SonntagsZeitung» bestätigt.

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