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UBS erwägt Teilabzug aus London

Folgt nun die Konsequenz aus dem Brexit? UBS-Chef Sergio Ermotti denkt laut darüber nach, bis zu 1500 Stellen in der City zu streichen.

Läuft die Zeit für die Londoner City ab? UBS-Chef Sergio Ermotti bei einer Medienkonferenz.
Läuft die Zeit für die Londoner City ab? UBS-Chef Sergio Ermotti bei einer Medienkonferenz.
Reuters

Wegen des geplanten EU-Austritts Grossbritanniens erwägt die Grossbank UBS einen Teilabzug aus der Londoner City. UBS-Chef Sergio Ermotti sagte dem Magazin «Nikkei Asian Review», dass zwischen 20 und 30 Prozent der mehr als 5000 Stellen im britischen Finanzzentrum wegfallen könnten.

Zwar werde London weiter ein wichtiger Bankenstandort bleiben, aber an Bedeutung einbüssen. Eine endgültige Entscheidung über die Jobverlagerungen sei noch nicht gefallen.

Die Briten hatten bei dem Referendum am 23. Juni mit knapper Mehrheit für den Austritt aus der Europäischen Union gestimmt. Wie ihre künftigen Beziehungen genau aussehen sollen, müssen Grossbritannien und die EU noch aushandeln. Banken und Fonds bangen angesichts des Brexits aber um den Zugang zum europäischen Markt. Eine Reihe von Instituten plant bereits, ihre Geschäfte teilweise weg von der Londoner City auf das europäische Festland zu verlagern.

AFP/spu

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