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UBS auf der «Watchlist» von Standard & Poor's

Die Schweizer Grossbank wird von der Ratingagentur Standard & Poor's kritisch unter die Lupe genommen.

Die Kreditratings «AA-/A-1+» für die UBS AG und mehrerer ihrer Tochtergesellschaften wurden von Standard & Poor's (S&P) mit negativen Aussichten in den Status «CreditWatch» versetzt, wie die Agentur in London mitteilte. Der Vorgang widerspiegle die Zweifel von S&P an der Gewinnfähigkeit der UBS in herausforderndem Marktumfeld. Letzteres dürfte auch mittelfristig bestehen bleiben. Als klar positive Massnahme wurde hingegen das am gestrigen Donnerstag veröffentlichte Massnahmenpaket des Bundes bezeichnet. Damit würden die Verluste auf den am wenigsten liquiden Anlagen der UBS gekappt, was das Vertrauen von Kunden und Investoren materiell verbessern dürfte, heisst es in der Mitteilung. Die Grossbank distanzierte sich vom Vorgehen der Ratingagentur.

UBS reagiert mit Unverständnis

«Wir können weder die Begründung von S&P noch den Zeitpunkt dieses Entscheides nachvollziehen», sagte ein UBS-Sprecher und verwies auf die Vereinbarung mit der Nationalbank. Diese Vereinbarung eliminiere den grössten Teil der Risikopositionen auf zurzeit illiquiden Vermögenswerten aus der Bilanz der UBS und beseitige alle Unsicherheiten über weitere Verluste auf notleidenden Positionen.

AP/vin

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