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Trotz verordneten Preissenkungen: Die Pharmabranche verdient gut

Der Gesamtmarkt ist nur leicht gewachsen, doch einzelne Firmen wie Novartis, Roche und Merck haben markant zugelegt. Dennoch kritisieren die Unternehmen die Preispolitik des Bundes.

Vertreter der Pharmaindustrie klagen regelmässig über die vom Bund verordneten Preissenkungen von Medikamenten. So auch vor knapp zwei Monaten, als die neusten Marktzahlen der Branche vorgestellt wurden. Diese zeigten, dass die Pharmafirmen 2012 in der Schweiz mit Medikamenten rund 5,1 Milliarden Franken umsetzten, ein Plus von 2,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dies sei im langjährigen Vergleich ein geringes Wachstum, sagte Thomas Binder, Geschäftsführer des Branchenverbands Vips. Dieser besteht aus rund 70 Firmen, vorwiegend Schweizer Ablegern ausländischer Pharmakonzerne. «Wenn wir drei Jahre in die Zukunft schauen, dann sieht es aus unserer Sicht noch etwas düsterer aus», klagte Binder. «Wir gehen davon aus, dass der Markt stagnieren wird.»

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