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Sulzer trotzt dem starken Schweizer Franken

Sulzer glänzte im letzten Jahr mit einem Wachstum von 7,5 Prozent. Eine erhöhte Nachfrage verzeichnet der Winterthurer Konzern vor allem bei drei Industriefeldern.

Die Produkte von Sulzer sind wieder gefragt: Ein Arbeiter hantiert auf dem Pruefstand der Sulzer Pumps.
Die Produkte von Sulzer sind wieder gefragt: Ein Arbeiter hantiert auf dem Pruefstand der Sulzer Pumps.

Der Industriekonzern Sulzer spürt den Aufschwung. 2010 hat das Unternehmen 9 Prozent mehr Bestellungen aufgenommen als im Jahr davor. Sulzer profitierte vor allem davon, dass sich die Auto- sowie Papier- und Zellstoffindustrie nach der Krise erholt haben.

Die frühzyklischen Branchen haben die sehr tiefen Niveaus im Krisenjahr 2009 hinter sich gelassen und damit die Zunahme bei den Bestellungen wesentlich mitgetragen, wie Sulzer am Donnerstag mitteilte. Auch die Luftfahrtindustrie habe gegen Jahresende angezogen. Zudem hätten auch neue Lösungen erste Erfolge gezeigt.

Zukäufe wirken sich positiv aus

Daneben wirkten sich Zukäufe, wie beispielsweise der Kauf der britischen Dowding & Mills, die sich auf Unterhalts- und Reparaturservice für Generatoren spezialisiert, laut Sulzer positiv aus.

Negativ wurde das Resultat durch den starken Schweizer Franken beeinflusst. Dennoch stieg der Bestellungseingang beim Maschinen- und Anlagebauer auch unter Ausklammerung dieser Einflüsse beachtlich. Ohne Währungseffekte sowie Zukäufe und Verkäufe betrug das Wachstum 7,5 Prozent, wie es im Communiqué heisst.

Sulzer profitiert von aufstrebenden Märkten

Geografisch erwiesen sich vor allem die aufstrebenden Märkte als Wachstumstreiber. Daran wird sich auch in naher Zukunft nichts ändern, wie es weiter heisst. In Nordamerika nahmen die Bestellungen ebenfalls zu, während sie in Europa stabil blieben.

Noch wartet Sulzer darauf, dass es auch bei den spätzyklischen Branchen wieder aufwärts geht. Die Öl- und Gas-Industrie dürfte laut Sulzer im kommenden Jahr wieder stärker wachsen und auch bei der Energieerzeugung dürfte eine Stabilisierung einsetzen. 2011 soll daher der bereinigte Bestellungseingang «leicht» wachsen.

SDA/mrs

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