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Straumann mit halbiertem Gewinn

Straumann muss 2012 einen kräftigen Gewinneinbruch hinnehmen. Der Zahnimplantathersteller verdiente mit 36,4 Millionen Franken rund 50 Prozent weniger als im Vorjahr. Schuld seien Sondereffekte.

Weniger Gewinn aufgrund von Kostenoptimierungen, Abfindungen und Wertminderungen: Der Straumann-Hauptsitz in Basel.
Weniger Gewinn aufgrund von Kostenoptimierungen, Abfindungen und Wertminderungen: Der Straumann-Hauptsitz in Basel.
Keystone

Der Zahnimplantathersteller Straumann hat im vergangenen Geschäftsjahr wegen Sondereffekten deutlich weniger Gewinn erzielt. Unter dem Strich verdiente das Unternehmen 36,4 Millionen Franken, was einem Rückgang im Vergleich zum Vorjahr um 48,6 Prozent entspricht.

Der Betriebsgewinn fiel mit 61,0 Millionen Franken 23,7 Prozent tiefer aus. Die Gewinne seien allerdings von Sondereffekten beeinflusst worden, teilte Straumann mit. Dazu gehört eine Wertminderung von 21 Millionen Franken im Zusammenhang mit regenerativen Produkten sowie Einmalaufwendungen wegen Kostenoptimierungen und Abfindungen von 18 Millionen Franken.

Nordamerika wichtigster Umsatztreiber

Aber auch ohne Sondereffekte läge der Betriebsgewinn mit 100 Millionen Franken unter dem Niveau des Vorjahres. 2011 verdiente der Zahnimplantathersteller 120 Millionen Franken vor Steuern (ohne Sondereffekte).

Beim Umsatz erreichte Straumann 686,3 Millionen Franken. In Lokalwährungen entspricht dies einem Rückgang um 2 Prozent, in Franken um 1 Prozent, wie es weiter heisst. Nordamerika habe sich als wichtigster Umsatztreiber erwiesen. Auch China und Lateinamerika wuchsen zweistellig. Allerdings hätten die schleppenden Umsätze in Europa, Japan und dem Nahen Osten nicht wettgemacht werden können, so Straumann weiter.

SDA/wid

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