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Spekulanten brachten den Börsenkurs von Orascom ins Trudeln

Hinter dem Börsensturz von Orascom stecken offenbar Spekulanten in London.

Eigentlich wollte Samih Sawiris’ Orascom am Dienstag bei grossen Investoren für 85 Millionen Franken neue Aktien platzieren. Stattdessen blies Orascom die Kapitalerhöhung kurzfristig ab, weil am Montag an der Schweizer Börse SIX verdächtig viel Bewegung in dem Titel war. An einem Tag wurden über 150'000 Orascom-Aktien verkauft – also rund 20- mal so viele wie in den Tagen zuvor.

Dahinter stecken offenbar sogenannte Leerverkäufer in London, die Unmengen von Orascom-Titeln verkauften, ohne sie physisch zu besitzen. Sie verkauften «leer» in der Hoffnung, sie könnten sich vor dem Liefertermin deutlich billiger als zum Verkaufspreis eindecken, weil die Aktie von Orascom unter Druck kommen würde, wie dies oft bei Kapitalerhöhungen passiert.

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