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Sony hofft auf 3D-Geräte

Der Elektronikkonzern hat im letzten Jahr 346 Millionen Euro verloren. Jetzt setzt Sony auf eine aggressive Werbekampagne.

Neue TV-Geräte sollen aus den roten Zahlen helfen: Sony-Shop in Tokio.
Neue TV-Geräte sollen aus den roten Zahlen helfen: Sony-Shop in Tokio.

Der japanische Elektronikkonzern Sony bleibt weiter in der Verlustzone, ist aber für die nähere Zukunft optimistisch. Dank deutlicher Umstrukturierungen und einer aggressiven Kampagne für 3D-Geräte werde der Konzern in dem bis März 2011 laufenden Geschäftsjahr wieder Gewinne verbuchen können, erklärte Sony am Donnerstag in Tokio. Es werde voraussichtlich ein Plus von 50 Milliarden Yen bei einem Umsatz von 7,6 Billionen Yen geben.

Im Ende März abgelaufenen Geschäftsjahr gab es einen Verlust von 40,8 Milliarden Yen (346 Millionen Euro) - im Vorjahr waren es noch 98,9 Milliarden Yen. Das Betriebsergebnis lag bei 31,8 Milliarden Yen (270 Millionen Euro).

Das Geschäft habe sich schon im vergangenen halben Jahr auch wegen der allgemeinen wirtschaftlichen Erholung deutlich verbessert, erklärte Finanzchef Nobuyuki Oneda. Dabei geholfen habe der bessere Absatz von Fernsehern und Digitalkameras. Zudem seien die eigenen Ziele bei den Kosteneinsparungen noch übertroffen worden. Seit Dezember 2008 seien elf Werke geschlossen worden. Grosse Erwartungen setzt Sony wie auch andere Elektronikkonzerne in das Geschäft mit der 3D-Technik, die in diesem Jahr den Durchbruch schaffen soll.

ddp/oku

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