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Sika-Erben wollen nur noch Sauter abwählen

Paul Hälg und Monika Ribar sollen nun doch Verwaltungsräte von Sika bleiben. Die Erbenfamilie begehrt nur noch die Abwahl von Daniel Sauter.

Der Verwaltungsrat wehrt sich zusammen mit dem Management und Minderheitsaktionären gegen die geplante Übernahme von Sika durch Saint-Gobain: Der Sika-Sitz in Baar. (31. März 2010)
Der Verwaltungsrat wehrt sich zusammen mit dem Management und Minderheitsaktionären gegen die geplante Übernahme von Sika durch Saint-Gobain: Der Sika-Sitz in Baar. (31. März 2010)
Gaetan Bally, Keystone

Auf Antrag der Erbenfamilie hätte an der ausserordentlichen Generalversammlung am 24. Juni über die Abwahl von Verwaltungsratspräsident Hälg sowie der Verwaltungsräte Ribar und Sauter sowie über die Zuwahl von Max Roesle als Präsident abgestimmt werden sollen. Nun steht nur noch Daniel Sauter im Fokus der Erben. Der Verwaltungsrat werde das Begehren von SWH prüfen und zu gegebener Zeit dazu Stellung nehmen, heisst es im Communiqué.

Der Verwaltungsrat wehrt sich zusammen mit dem Management und Minderheitsaktionären gegen die geplante Übernahme von Sika durch Saint-Gobain. Die Erbenfamilie Burkhard hatte im Dezember 2014 beschlossen, ihren Aktienanteil am Zuger Baustoffhersteller für 2,75 Milliarden Franken an die französische Konkurrenzfirma zu verkaufen. Um die Transaktion einzuleiten, wollten die Erben an der Generalversammlung vom 14. April eigene Kandidaten in den Verwaltungsrat wählen lassen.

Der Sika-Verwaltungsrat verhinderte dies allerdings, indem er die Stimmrechte der SWH gestützt auf eine Interpretation der Statuten bei den entscheidenden Traktanden begrenzte. Die Frage, ob die Stimmrechtsbeschränkung zulässig war, muss nach dem Entscheid des Zuger Obergerichtes nun in einem ordentlichen Verfahren entschieden werden. Bis dahin liegt die Übernahme auf Eis.

SDA/dia

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