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Sieben Schweizer Banken haben Daten in die USA geliefert

Die Zürcher Kantonalbank hingegen lässt sich Zeit. Sie hat bisher erst statistische Daten zu ihrem US-Geschäft zusammengestellt.

Kamen erst relativ spät auf die US-Liste: Büros der ZKB im Zürcher Prime Tower.
Kamen erst relativ spät auf die US-Liste: Büros der ZKB im Zürcher Prime Tower.
Keystone

Die Kommunikationspolitik des Bundesrats im Steuerstreit mit den USA hat zu einiger Verwirrung geführt. Nicht gerade zur Klärung beigetragen hat auch die Aussage von Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf, nach der nur Daten von einer Bank, konkret der Credit Suisse, in die USA geliefert wurden. Diese Aussage stimmt nur, wenn man die Tatsache ignoriert, dass sieben Schweizer Banken den USA direkt Tausende von Mails, Reiseplänen, Details über interne Abläufe und so weiter geliefert haben. Dies allerdings mit eingeschwärzten Namen der betroffenen Mitarbeiter und Kunden. Und man muss auch die Tatsache ignorieren, dass über die Finanzmarktaufsicht Finma bereits letztes Jahr verschlüsselte Daten geliefert wurden und in diesen Tagen sogar unverschlüsselte Namen von Kundenberatern.

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