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Sie schaffen Glück, keine Jobs

Facebook, Twitter & Co. sind als Unternehmen Milliarden wert. Zum wirtschaftlichen Wohlstand tragen sie jedoch nur wenig bei.

Hat einen potenziellen Börsenwert von 50 Milliarden Dollar, beschäftigt aber nur 2000 Mitarbeiter: Facebook, Marktführer unter den Online-Gemeinschaftsportalen.
Hat einen potenziellen Börsenwert von 50 Milliarden Dollar, beschäftigt aber nur 2000 Mitarbeiter: Facebook, Marktführer unter den Online-Gemeinschaftsportalen.
Keystone

Soziale Netzwerke sind im Trend. Facebook, Twitter, Linkedin, Xing, Flickr, und wie sie alle heissen, werden von Psychologen analysiert, von Soziologen seziert und von Politologen diskutiert. Sie machen uns – je nach Standpunkt – einfühlsamer oder egoistischer, sie schaffen die Grundlage für eine neue, empathische Gesellschaft oder führen in den grenzenlosen Narzissmus. Sie stürzen alte Diktaturen und sind gleichzeitig schuld an einem neuen Totalitarismus. Über all diese Themen lässt sich trefflich streiten. Nur in einem Punkt herrscht Klarheit: Volkswirtschaftlich gesehen sind die sozialen Medien eine Enttäuschung. In den USA haben sie lediglich 21'000 Jobs geschaffen. In einem Arbeitsmarkt von rund 150 Millionen Menschen ist dies so gut wie nichts, wie der US-Ökonom Tyler Cowen in seinem E-Buch «The Great Stagnation» vorrechnet.

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