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Seoul will Taxikonkurrenz Uber verbieten

Der Limousinenservice Uber hat Taxifahrer in der ganzen Welt aufgescheucht. Nun will die südkoreanische Hauptstadt den «illegalen» und «unfairen» Dienst stoppen - und kündigt eine eigene App an.

Soll in Seoul bald nicht mehr gebraucht werden können: Die App des US-amerikanischen Taxidienstes Uber. (18. Juni 2014)
Soll in Seoul bald nicht mehr gebraucht werden können: Die App des US-amerikanischen Taxidienstes Uber. (18. Juni 2014)
Christian Beutler, Keystone

Limousinendienste wie Uber sollen in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul verboten werden. Der Stadtrat erklärte, es würden Möglichkeiten geprüft, um «derartige illegale Transportaktivitäten» zu stoppen.

Die Limousinendienste stellten eine «unfaire Konkurrenz für Taxifahrer» dar, da sie die entsprechenden Regularien umgingen. «Uber-Nutzer sollten sich im Klaren sein, dass es schwer ist, Versicherungsleistungen zu bekommen, falls es zu einem Unfall kommt», warnte der Stadtrat zudem.

Proteste in vielen Städten

Ausserdem gebe es keine ausreichende Überprüfung der Fahrer und des Zustands der Fahrzeuge. Limousinendienste wie Uber oder WunderCar vermitteln über eine App Fahrdienste, teils von Privatleuten. Das bekannteste Angebot Uber ist in 41 Ländern tätig und stösst vielerorts auf Widerstand, insbesondere von Taxiunternehmen und -fahrern. Sie stören sich daran, dass die preislich günstigere Konkurrenz anders als sie keine strengen Regularien einhalten muss. Mitte Juni organisierten Taxifahrer in Berlin und zahlreichen weiteren europäischen Städten Protestaktionen gegen Uber.

Der Stadtrat von Seoul will dem Problem auch mit einer eigenen App entgegentreten: Das Mini-Programm, mit der die lizensierten Taxis in der Stadt gerufen werden können, soll ab Dezember verfügbar sein.

AFP/thu

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