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Schwieriger Bücherherbst für den Orell-Füssli-Verlag

Die Neuausrichtung nach Deutschland birgt Risiken. Wichtige Schweizer Autoren sind abgesprungen.

Gelingt der grosse Durchbruch in Deutschland? Bücher aus dem Verlagssortiment von Orell Füssli.
Gelingt der grosse Durchbruch in Deutschland? Bücher aus dem Verlagssortiment von Orell Füssli.
Reuters

Heute Mittwoch beginnt in Frankfurt die Buchmesse. Ein traditionsreicher Schweizer Verlag schaut mit grösseren Erwartungen als auch schon nach Norden: Orell Füssli will mit international relevanten Titeln «verstärkt auf dem deutschen Markt Fuss fassen». So steht es im Selbstporträt.

Die Neuorientierung, die der Verwaltungsrat der Orell Füssli Holding anpeilt und die eine Vertriebskooperation mit dem Deutschen Taschenbuch-Verlag (DTV) umfasst, zeigt sich auch im Personellen. Seit Anfang März 2011 wird der Zürcher Verlag von Matti Schüsseler geleitet. Der 53-jährige Deutsche war 15 Jahre Manager beim Sprachbuchverlag Langenscheidt. Schüsseler musste bei Amtsantritt gleich eine Restrukturierung einleiten. Laut Geschäftsbericht 2011 brachte sie deutliche Einsparungen bei Personalkosten, allgemeinen Verwaltungskosten und Raummiete.

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