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Schweizer mögen ausländisches Bier

Das kühle Bier in der schwitzenden Hand kommt immer öfter aus dem Ausland. Besonders das deutsche Bier hat es den Schweizern angetan.

Frohes Trinken: Biergenuss an einem Public-Viewing-Event während der WM 2010.
Frohes Trinken: Biergenuss an einem Public-Viewing-Event während der WM 2010.
Keystone

2009 wurde in der Schweiz soviel ausländisches Bier importiert wie noch nie zuvor. Der Marktanteil liegt derzeit bei 21 Prozent. Total waren es 93 Millionen Liter im Wert von rund 110 Millionen Franken.

Verglichen mit dem Jahr 2000 wurden letztes Jahr 60 Prozent mehr Bier importiert, teilte die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) am Donnerstag mit. Sie erklärt die Entwicklung damit, dass «die Verbraucher zusehends an einer breiteren Palette unterschiedlicher Biere Geschmack finden».

In der Schweiz werden jährlich pro Einwohnerin und Einwohner rund 57 Liter Bier getrunken. 12 Liter davon sind Importbier - die Hälfte davon kommt aus Deutschland, weil es günstig ist.

Belgien noch schwach vertreten

Gefolgt wird das deutsche Bier von französischem und portugiesischem, die zusammen nochmals rund 30 Prozent des Bierimports in die Schweiz unter sich teilen. Beliebt sind auch belgische und tschechische Biersorten.

«Die relativ schwache Vertretung der belgischen Biere auf dem Schweizer Markt - ihr Anteil hat sich gleichwohl innert zehn Jahren verdoppelt - begründet sich mit der Produktionsstruktur im Königreich, die vorwiegend aus Kleinbrauerbetrieben besteht», erklärt die EZV die Rangliste.

Deutlich tiefere Preise

Einige Länder fehlen gänzlich auf der Importliste, weil gewisse Biermarken nicht importiert, sondern unter Lizenz direkt in der Schweiz gebraut werden.

Ein wichtiger Faktor für die Importentwicklung sei der Preis, ist die EZV überzeugt. Er bewegt sich bei rund 1.20 Franken je Liter - ohne Steuern. 1993 lag er noch bei 1.56.

SDA/jak

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