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Schweizer Börse erholt sich

Die Schweizer Börse hat am Montagvormittag unterstützt durch positiven Vorgaben aus den USA kräftig zugelegt.

Händler sprachen von einer technischen Erholung nach den Verlusten der Vorwoche.

Dabei wurde die Aufwärtsbewegung von den Bankaktien angeführt. Das mehrere Milliarden-Dollar grosse Rettungspaket für die angeschlagene Citigroup und die Unterstützungszusage für UBS der Schweizer Regierung sorgten für Auftrieb.

Der SMI notierte am Mittag um 2,1 Prozent höher auf 5252 Punkten. Der breite SPI legte 2,0 Prozent auf 4344 Zähler zu. In den USA trug die Rettung der Citigroup ebenfalls zur Beruhigung bei, obwohl dies und der Zusammenbruch dreier US-Banken verdeutlicht, dass die Krise noch nicht gelöst ist.

Die Aktien der Grossbank UBS legten 7,6 Prozent auf 12.21 Fr. zu und die Papiere von Credit Suisse gewannen 5 Prozent auf 26.10 Franken. Zwischen zwei und vier Prozent rückten auch die Titel der Versicherer vor.

Daniel Zuberbühler, der Chef der Eidgenössischen Bankenaufsicht EBK hatte in einem Interview mit der «SonntagsZeitung» praktisch ein unbedingtes Beistandsversprechen für die Grossbank UBS abgegeben.

Zu den wenigen SMI-Aktien, die schwächer waren, zählten Syngenta. Händler sprachen von einem Verkaufsauftrag aus den Ausland. Syngenta sanken 1,7 Prozent auf 177.80 Franken.

Eine Gewinnwarnung drückte den Aktienkurs des Anlagenbauers Georg Fischer um drei Prozent auf 189.20 Franken.

Technisch bedingt höher gehandelt wurden die Genussscheine von Roche Sie erholten sich um vier Prozent von den Vorwocheneinbussen. Auch Industriewerte, die stark gelitten hatten wie ABB, Holcim, oder Meyer Burger konnten die Einbussen ein wenig verringern.

SDA/sam

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