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Schweizer Anleger klagt gegen UBS

Die UBS sieht sich auch in der Schweiz mit einer Klage konfrontiert. Im Zusammenhang mit den massiven Einbussen bei den Fondsprodukten «Absolute Return Bonds» (ARB) hat ein Anleger beim Zivilgericht in Basel eine Schadensersatzklage eingereicht.

Den Eingang der Klage bestätigt UBS-Sprecherin Tatiana Togni gegenüber der «SonntagsZeitung». Dass es zu einer Klage gegen die UBS kommt, ist eine Überraschung. Die Schweiz kennt keine anlegerfreundliche Rechtspraxis. Kläger dürfen keine Gruppen bilden wie in den USA und müssen die Gerichtskosten vorstrecken.

Die UBS zielte mit den ARB auf Sparer, die keine Risiken eingehen wollten. In Gesprächen wurden die Papiere als sicher angepriesen. Wegen der Kreditkrise haben die ARB-Fonds über 30 Prozent verloren. Gemäss Recherchen stellten viele enttäuschte Anleger Rückforderungsansprüche. Doch die UBS will nichts zahlen, im Unterschied zu den USA, wo die Bank schnell auf einen Vergleich einschwenkte und Kunden anbot, Auction Rate Securities im Umfang von 22 Milliarden Dollar zurückzukaufen.

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