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Schweiz Tourismus hat einen neuen Direktor

Für die Nachfolge von Jürg Schmid gibt es eine interne Lösung: Martin Nydegger wird die offizielle Landesmarketing-Organisation leiten.

Seit 2005 dabei: Martin Nydegger in Andeer GR. (14. April 2015)
Seit 2005 dabei: Martin Nydegger in Andeer GR. (14. April 2015)
Photopress, Gian Ehrenzeller, Keystone

Der neue Direktor von Schweiz Tourismus heisst Martin Nydegger. Der Bundesrat hat die Wahl am Freitag genehmigt. Nydegger tritt die Nachfolge von Jürg Schmid an, der nach 18 Jahren an der Spitze der Organisation zurücktritt.

Der 46-jährige Nydegger ist seit 2005 bei Schweiz Tourismus tätig und leitet dort den Bereich Business Development. Seit August 2008 ist er zudem Mitglied der Geschäftsleitung. Per 1. Januar 2018 tritt er sein neues Amt an.

Bundesrat hat letztes Wort

Früher arbeitete der Berner für Engadin Scuol Tourismus. Er verfügt über ein Diplom als Tourismusfachmann sowie über ein Executive MBA der Universität Strathclyde in Glasgow GB.

Der Bundesrat schreibt, er wünsche Martin Nydegger viel Erfolg als Direktor von Schweiz Tourismus. Der Vorstand von Schweiz Tourismus hat Nydegger bereits am 25. September gewählt. Die Wahl bedarf jeweils der Genehmigung durch den Bundesrat.

Vorgänger wegen Lohn in der Kritik

Die Landesregierung bedankte sich in der Mitteilung auch bei Nydeggers Vorgänger, Jürg Schmid, für dessen Dienste. Schmid hatte die Geschicke von Tourismus Schweiz während 18 Jahren geleitet.

Zuletzt stand er aber in der öffentlichen Kritik. Zu reden gab vor allem sein Lohn. Dieser enthielt einen Fixlohn von 327'900 Franken und Boni von 64'900 Franken sowie Nebenleistungen von 32'200 Franken. Der Lohn stieg seit 2008 jährlich um 4 Prozent.

Regelung für bundesnahe Unternehmen

Letzten Dezember griff der Bundesrat durch und entschied, in der Verordnung über Schweiz Tourismus einen Höchstlohn mit einer flexiblen Bandbreite festzuhalten. Der Fixlohn darf neu maximal 313'000 Franken betragen. Der leistungsabhängige Bonus darf zweieinhalb Monatslöhne nicht überschreiten.

Damit gilt auch für Schweiz Tourismus in Zukunft die vom Bundesrat kürzlich beschlossene Regelung für oberste Kader bundesnaher Unternehmen und Anstalten. Demnach dürfen Nebenleistungen maximal 10 Prozent des Basislohnes betragen.

SDA/rub

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