Zum Hauptinhalt springen

Schweiz hätte genug eigenen Lehrlings-Nachwuchs

Der Bund will im Ausland Jugendliche holen, um offene Lehrstellen zu besetzen. Das Problem ist allerdings nicht ein Mangel, sondern die falsche Strategie der Lehrfirmen. Was läuft hier eigentlich schief?

Auch bei den Metzgern und in der Landwirtschaft braucht es ständig junge Berufsleute.
Auch bei den Metzgern und in der Landwirtschaft braucht es ständig junge Berufsleute.
Steffen Schmidt, Keystone

Das Lehrstellenbarometer zeigt es: In der Schweiz ist das Angebot an Lehrstellen höher als die Nachfrage. Am offiziellen Stichtag im April waren 81'500 Stellen gemeldet – bei nur 78'000 interessierten Jugendlichen. Den Angebotsüberschuss möchte das Staatssekretariat für Bildung und Forschung mit arbeitslosen Jugendlichen aus der EU decken. Damit könne nicht nur die horrende Jugendarbeitslosigkeit in Europa gemildert, sondern auch das Erfolgsmodell der Schweizer Berufsbildung im Ausland bekannt gemacht werden.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.