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«Schauen, wie es die Zürcher machen»

Genossenschaftliches Bauen als Erfolgsmodell: Berner Politikerinnen und Politiker lassen sich die Zürcher Wohnbaupolitik erklären.

Typische Genossenschaftsbauten: Siedlung im Bethlehemacker aus den 1940er-Jahren (links)und aus den 1970er-Jahren (hinten).
Typische Genossenschaftsbauten: Siedlung im Bethlehemacker aus den 1940er-Jahren (links)und aus den 1970er-Jahren (hinten).
Adrian Moser

In Zürich-Altstetten sind entlang der S-Bahn-Linie in wenigen Jahren 518 neue Wohnungen entstanden. Zwei grosse Siedlungen ragen hier sechs- und siebengeschossig in die Höhe. Die Fassaden und Innenhöfe sind noch von einer fast unecht wirkenden Sauberkeit. Die Überbauungen Im Chlee und Ruggächern sind aktuelle Antworten Zürichs auf seine Wohnungsnot. Die Leerwohnungsziffer lag im Stadtgebiet vor Jahresfrist durchschnittlich bei 0,07 Prozent. Mittlerweile kann sich dort schon der gehobene Mittelstand nicht mehr sicher sein, eine Wohnung in Zentrumsnähe zu finden. Das Seefeld als beliebtestes Viertel hat das Prädikat«seefeldisiert» geprägt. Es steht für die Verdrängung des Mittelstandes durch Besserverdienende.

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