Zum Hauptinhalt springen

Sauber soll nur noch Ehrenpräsident sein

Die Finanzlage bei Sauber ist noch immer prekär. Die russischen Investoren wollen nun offenbar die Situation nutzen, um ihren Einfluss beim Schweizer Rennstall zu erweitern.

Sein Einfluss auf den Rennstall dürfte sich weiter verkleinern: Peter Sauber.
Sein Einfluss auf den Rennstall dürfte sich weiter verkleinern: Peter Sauber.
Keystone

Saubers russische Investoren wollen für ihre Investitionen die Aktienmehrheit des Rennstalls und diesen in ein russisches Unternehmen verwandeln. Das berichtet die «SonntagsZeitung» unter Berufung auf Jurij Pinter, der die russischen Investoren vertritt: «Der Einfluss der russischen Seite wird sehr gross sein.» Peter Sauber soll lediglich noch als Ehrenpräsident fungieren.

Sauber und Monisha Kaltenborn würden nach der Übernahme weniger als 50 Prozent Anteil am Unternehmen haben und Kaltenborn soll ein Co-CEO an die Seite gestellt erhalten. Im Moment ist Sauber mit 70 Prozent noch Mehrheitsaktionär, Kaltenborn hält 30 Prozent. Am Rande des Grand Prix in Ungarn liess der Rennstall verlauten, es werde sich nichts an den Besitzverhältnissen oder der Leitung ändern. Kaltenborn sagte gestern das Gleiche.

Allerdings könnte die Zeit zum wichtigsten Faktor der Investoren werden, wenn es darum geht, Saubers Widerstand zu brechen. Bis jetzt ist noch kein Geld aus Russland geflossen. Laut der «SonntagsZeitung» ist die Finanzlage des Rennstalls aber prekär. Erhält er bis Ende August kein Geld aus dem Deal, sei er nicht mehr zu retten.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch