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Ryanair sieht Licht am Ende des Tunnels

Der Aufschwung der Luftfahrt stimmt auch Europas grösste Billig-Fluggesellschaft Ryanair zuversichtlicher. Nur auf dem Heimmarkt klappt es noch nicht so, wie es sollte.

Der europäische Markt rentiert: eine Maschine der Ryanair auf dem Flughafen von Rom.
Der europäische Markt rentiert: eine Maschine der Ryanair auf dem Flughafen von Rom.
AFP

Wie bereits die Rivalen Lufthansa und Air France-KLM hob auch das irische Ryanair Unternehmen seine Gewinnprognose an. «Wir gewinnen weiter Marktanteile quer durch Europa», erklärte Ryanair-Chef Michael O'Leary. «Wir gehen davon aus, dass dieser Trend anhält.» Das Unternehmen hatte die Rezession dazu genutzt, zulasten der mit höheren Kosten kämpfenden Konkurrenz zu expandieren.

Wachstum erzielen die Iren vornehmlich auf dem europäischen Kontinent, nachdem sie ihr Angebot im krisengeplagten Heimatland zurückgefahren haben. Dort hatte die Regierung als Teil ihres Programms zur Budgetsanierung im vergangenen Jahr eine Tourismussteuer eingeführt.

Bis zu 400 Millionen Euro Gewinn

Für das bis Ende März laufende Geschäftsjahr stellt Ryanair nun einen Nettogewinn von 380 bis 400 Millionen Euro in Aussicht. Die bisherige Prognose lag bei 350 bis 375 Millionen. In den sechs Monaten bis Ende September steigerte die Airline den Überschuss kräftiger als am Markt erwartet um 17 Prozent auf 452 Millionen Euro. Der Umsatz wuchs um 23 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro.

SDA/miw

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