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Roche streicht Gratis-Parkplätze für Mitarbeitende

Roche will Mitarbeitende mit finanziellen Anreizen zum Umstieg aufs Velo oder den öffentlichen Verkehr bewegen. Gratis-Parkplätze gibt es an den Standorten Basel und Kaiseraugst keine mehr.

Roche-Mitarbeiter in Basel und Kaiseraugst sollen künftig mit dem ÖV oder mit Muskelkraft zur Arbeit kommen, findet der Basler Pharmakonzern.
Roche-Mitarbeiter in Basel und Kaiseraugst sollen künftig mit dem ÖV oder mit Muskelkraft zur Arbeit kommen, findet der Basler Pharmakonzern.
Keystone

Gratisparklätze für Roche-Mitarbeitende in Basel und Kaiseraugst gehören bald der Vergangenheit an. Dies sieht das neue Mobilitätskonzept vor, dessen Eckwerte Roche am Donnerstag vorstellte. Erstellen musste der Konzern das Konzept auf Geheiss der Basler Regierung im Hinblick auf den geplanten 175 m hohen Büroturm, in dem das Unternehmen ab 2015 rund 1900 über die ganze Stadt Basel verteilte Arbeitsplätze konzentrieren will.

Derzeit verfügt Roche auf seinem Areal in Basel rund 2000 Parkplätze, wie eine Sprecherin auf Anfrage sagte. Sie werden jenen Mitarbeitenden kostenlos zur Verfügung gestellt, deren Arbeitsweg mindestens zehn Kilometer beträgt. In Kaiseraugst verfügt Roche über weitere 1000 Parkplätze.

Künftig 480 Franken im Jahr

Bereits ab Januar 2011 soll mit den Gratis-Parkplätzen Schluss sein. Mitarbeitende, die mit dem öffentlichen Verkehr von Haustür zu Haustür länger als 45 Minuten unterwegs sind, haben zwar auch in Zukunft Anspruch auf einen Parkplatz, müssen für diesen jedoch pro Jahr 480 Franken zahlen.

Keinen Anspruch auf einen Parkplatz haben indes jene, die mit dem ÖV zwar länger als 45 Minuten unterwegs sind, mit diesem aber gleich schnell oder gar schneller am Arbeitsplatz sind als mit dem Auto. Wer ohne Parkplatz auskommt, erhält einen jährlichen Mobilitätsbonus von 480 Franken.

Das neue Mobilitätskonzept gilt laut der Sprecherin für rund 8000 Mitarbeitende in Basel und Kaiseraugst. Beim Konzern geht man davon aus, dass davon maximal 40 Prozent einen Parkplatz brauchen. Wie viele zusätzliche Parkplätze es für den neuen Büroturm braucht, lässt sich laut dem Konzern noch nicht sagen. Das neue Konzept soll jedoch die Nachfrage nach diesen senken.

SDA/amu

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