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Rivella kämpft mit Schwierigkeiten

Rivella hat 2009 fast 6 Prozent weniger Getränke abgesetzt als noch im Jahr zuvor. Besonders die Linie Gelb bereitet Sorgen.

War auch schon erfolgreicher unterwegs: Rivella.
War auch schon erfolgreicher unterwegs: Rivella.
Keystone

Der Ausstoss sank um 6,4 Millionen Liter auf 105 Millionen Liter, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Der Umsatz sank um 6,9 Prozent auf 143,5 Millionen Franken.

Als Grund für den kleineren Ausstoss führt die Rivella-Gruppe den allgemein flauen Konsum in der Gastronomie und den mittelprächtigen Sommer an. Zudem hätten sich bei der Einführung von Rivella Gelb im Herbst 2008 die Händler mit dem neuen Produkt eingedeckt, was im Vorjahr zu einem einmaligen Mehrumsatz geführt habe.

Zuversicht in Luxemburg

Noch nicht zufrieden ist Rivella mit der Etablierung von Rivella Gelb auf dem Schweizer Markt. Vom Potenzial des Rivella auf rein pflanzlicher Basis sei man aber weiterhin überzeugt, hiess es im Communiqué. Zuversichtlich stimmt das Unternehmen dabei die Umsatzentwicklung in Luxemburg, wo sich das gelbe Rivella bereits besser verkaufe als das blaue oder grüne.

Kraftvoll zugelegt hat Rivella nach eigenen Angaben zudem in Deutschland, wo 2009 ein Absatzplus von 50 Prozent habe verzeichnet werden können. Nebst München und Stuttgart wird im laufenden Jahr neu auch die Hauptstadt Berlin beliefert. In der Vergangenheit hatte Rivella keinen Erfolg bei der Expansion ins Ausland – mit Ausnahme von den Niederlanden und Luxemburg, wo Rivella schon seit Jahrzehnten etabliert ist.

Blocher-Tochter im Verwaltungsrat

Ein Sesselrücken gab es im Verwaltungsrat des Unternehmens, das nebst Rivella auch die Michel-Fruchtsäfte und das Getränk Passaia herstellt. Neu gewählt wurde Daniel Barth, der Sohn des Rivella- Erfinders Robert Barth. Ins oberste Führungsgremium aufgenommen wurden zudem Konzernchef Franz Rieder sowie Miriam Blocher, Besitzerin des Basler Läckerli-Huus'.

Aus dem Verwaltungsrat zurückgetreten sind Gerty Barth-Horlacher, die Ehefrau des Rivella-Gründers, sowie der Markenartikelexperte Werner Rahm.

SDA/sam

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