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Ringier zahlt Ex-Journalist hohe Entschädigung

Der langjährige Kriegsreporter Carl Just ist wegen Kündigung vor Arbeitsgericht gestanden.

Mit seinem früheren Arbeitgeber Ringier erzielte er einen Vergleich. Über den Inhalt schweigen beide Parteien.

Der 52-jährige Journalist arbeitete seit vielen Jahren beim Zürcher Verlagshaus für die Blätter «Blick», «SonntagsBlick» und «Schweizer Illustrierte». Er war 25 Jahre als Reporter in Kriegsgebieten tätig.

Anfang Januar 2007 erhielt er von seinem Arbeitgeber wegen gesundheitlicher Probleme eine Änderungskündigung mit befristetem Arbeitsvertrag. Per 2008 wurde das Arbeitsverhältnis definitiv aufgelöst, nachdem er längere Zeit krank gewesen war.

Vor Gericht verlangte der Journalist von Ringier Schadenersatz und Genugtuung in Höhe von 200'000 Franken wegen Verletzung der Fürsorgepflicht. Er machte in diesem Zusammenhang eine "posttraumatische Belastungsstörung" geltend als Folge seiner Einsätze in Kriegsgebieten für seinen Arbeitgeber.

Der Verlag bestritt zwar vor Gericht jegliche Verantwortung für die Krankheit seines ehemaligen Angestellten. Dennoch stimmten beide Parteien einem Vergleich zu. Dieser hat noch keine Rechtskraft, wie der Anwalt des Journalisten auf Anfrage sagte. Vor allem auf Betreiben seines Mandanten habe man sich auf eine einwöchige Bedenkfrist geeinigt.

SDA/se

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