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Playboy mit Verlust – beeindruckendes Angebot von Penthouse

Die US-Medienfirma Playboy Enterprises hat auch im zweiten Quartal einen kräftigen Verlust eingefahren. Doch ein Bieter will tief in die Tasche greifen.

Will sein Lebenswerk zurückhaben: Hugh Hefner.
Will sein Lebenswerk zurückhaben: Hugh Hefner.
Keystone

Das bekannte Männermagazin verkauft sich schlecht, die Fernsehkanäle verlieren Zuschauer, und auch der einstige Hoffnungsträger Internet schwächelt. Gründer und Chefredakteur Hugh Hefner will sein Baby dennoch ganz zurückhaben. Daran änderten auch die am Donnerstag vorgelegten Zahlen nichts.

Der Umsatz fiel im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 10 Prozent auf 56,0 Millionen Dollar. Nur dank etlicher Entlassungen und einem gut laufenden Lizenzgeschäft konnte das Management den Verlust auf 5,4 Millionen Dollar eindämmen.

Belegschaft wird drastisch reduziert

Vor einem Jahr hatte der Konzern ein Minus von 8,7 Millionen Dollar verzeichnet. «Eines unserer wichtigsten Ziele ist es, die Belegschaft zu reduzieren», sagte Konzernchef Scott Flanders unumwunden. Er sieht die Zukunft der Firma in der Vermarktung des «Bunny»-Logos.

Neben Hugh Hefner buhlt derzeit auch der Besitzer des konkurrierenden «Penthouse» um die börsennotierte Firma. Mindestens 210 Millionen Dollar ist Marc Bell, dem Chef des Internetkonzerns FriendFinder Networks, das Männermagazin wert. Hefners Angebot bewertet die Playboy Enterprises mit 185 Millionen Dollar. Er hält schon knapp 70 Prozent der Stimmrechte.

SDA/sam

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