Zum Hauptinhalt springen

Petroplus rutscht tiefer in die roten Zahlen

Der Raffinieriebetreiber weist für das erste Quartal 2010 einen Verlust von 37,4 Millionen aus.

Mit dem neuen Verlust hat sich das Minus gegenüber dem entsprechenden Vorjahresabschnitt (-11,3 Millionen Dollar) mehr als verdreifacht. Der Umsatz kletterte dagegen um gut zwei Drittel auf 4,97 Millairden Dollar, wie Petroplus mitteilt. Der Betriebsgewinn stieg zwar von 36,0 Millionen auf 40,8 Millionen . Der Finanzaufwand nahm aber von 37,4 Millionen auf 50,7 Millionen zu.

Der Entscheid über die Zukunft der Anlage im elsässischen Reichstett soll bis Anfang August fallen, wie das Unternehmen erklärte. Sollte sich kein Käufer finden, stehe die Fortführung der Tätigkeit oder die Schliessung zur Debatte.

Keine Übernahmegelüste

Neue Akquisitionsmöglichkeiten sieht Petroplus vorerst nicht, obwohl mehrere Raffinerien in Nordwest-Europa zum Verkauf stünden. Im Zuge einer Kapitalerhöhung gibt Petroplus 8,65 Millionen neue Aktien aus, was 9,995 Prozent des ausstehenden Aktienkapitals entspricht. Die Titel werden in einem beschleunigten Preisbildungsverfahren platziert, der Ausgabepreis dürfte am Donnerstag festgesetzt werden.

Petroplus-Finanzchefin Karyn Ovelmen rechnet mit einem Mittelzufluss von brutto 146 Millionen Dollar, der für Akquisitionen verwendet werde. Rund 125 Millionen Dollar davon verwendet Petroplus zur Finanzierung der übernommenen Raffinerie in Delaware City. Zur weiteren Geschäftsentwicklung erklärte das Unternehmen, die Erholung der Margen im ersten Quartal dürfte sich weiter fortsetzen.

SDA/se

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch