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Pannenflughafen erhält neues Terminal

Nach jahrelangen Verzögerungen am neuen Berliner Flughafen ist nun klar: Der Airport ist zu klein. Jetzt soll ein zusätzliches Terminal gebaut werden.

Planung für die Füchse: Der Flughafen BER ist bereits vor der Eröffnung zu klein (Aufnahme vom 16 September 2017).
Planung für die Füchse: Der Flughafen BER ist bereits vor der Eröffnung zu klein (Aufnahme vom 16 September 2017).

Bereits zweieinhalb Jahre vor der geplanten Eröffnung des neuen Flughafens in Berlin steht fest, dass die Kapazitäten nicht ausreichen werden. Nun soll ein weiteres Terminal für sechs Millionen zusätzliche Passagiere gebaut werden.

Dadurch werde die Gesamtkapazität bei der Eröffnung auf 28 Millionen Passagiere erhöht, teilte die Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg am Mittwoch mit. Zusammen mit dem Flughafen Schönefeld, der bis Ende 2025 in Betrieb sein werde, schaffe der Flughafenstandort dann «gut 40 Millionen Passagiere pro Jahr».

«Der BER wird von Beginn an über ausreichende Kapazitäten verfügen», betonte Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup. Durch das zusätzliche Terminal bekämen vor allem die immer stärker werdenden Billigfluglinien «optimale Voraussetzungen, mehr Passagiere von und nach Berlin zu fliegen».

Die wegen zahlreicher technischer Mängel um Jahre verzögerte Eröffnung des neuen Hauptstadtflughafens ist derzeit für Oktober 2020 geplant, mehr als acht Jahre später als der ursprünglich anvisierte Eröffnungstermin. Allerdings war zuletzt schon abzusehen, dass die Kapazität des Flughafens nicht ausreicht, um das erwartete Passagieraufkommen zu bewältigen.

Gebaut werden soll das neue Terminal nun vor dem Pier Nord. Eine Vergabeentscheidung wird im Sommer erwartet, wie die Flughafengesellschaft erklärte. Auch künftig werde sich der Ausbau des Flughafens «flexibel und modular» an die künftigen Passagierzahlen anpassen, erklärte Lütke Daldrup.

(SDA)

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