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Nun knüpft sich der US-Kongress Goldman Sachs vor

Nach der US-Börsenaufsicht setzt nun auch der US-Kongress die Investmentbank unter Druck.

Hat schwierige Monate hinter sich: Goldman Sachs-Konzernchef Lloyd C. Blankfein vor dem Ausschuss des US-Senats im April dieses Jahres.
Hat schwierige Monate hinter sich: Goldman Sachs-Konzernchef Lloyd C. Blankfein vor dem Ausschuss des US-Senats im April dieses Jahres.
Keystone

Goldman Sachs bleibt in den Negativschlagzeilen: Nachdem die US-Börsenaufsicht die Investmentbank des Betrugs bezichtigt hat, verlangt der US-Kongress mit Nachdruck Einblick in interne Dokumente.

Der Untersuchungsausschuss zur Finanzkrise forderte am Montag in Washington die Herausgabe von Daten. Die Parlamentarier zeigten sich verärgert darüber, dass Goldman Sachs bislang nur schleppend auf entsprechende Anfragen reagiert habe.

«Wir haben alles getan und werden auch künftig alles tun, um den Ausschuss mit den geforderten Informationen zu versorgen», versicherte eine Banksprecherin.

Ideales Ziel für Kritik

Goldman Sachs steht wie kaum ein anderes Institut unter politischem Beschuss: Die Bank hatte die Finanzkrise gut überstanden und verdient schon lange wieder Milliarden. Das macht sie zum idealen Ziel für Kritik am ganzen Finanzsystem. So wirft die US- Börsenaufsicht SEC dem Wall-Street-Haus vor, Anleger hinters Licht geführt und um mehr als eine Milliarde Dollar gebracht zu haben.

Goldman-Sachs-Chef Lloyd Blankfein hatte sich zuletzt im April scharfe Kritik von Seiten des US-Kongresses gefallen lassen müssen. Senatoren warfen der Bank vor, sich an den Verlusten der Kunden bereichert zu haben. Blankfein widersprach und verwies auf die Bedeutung guter Beziehungen zu den Klienten.

SDA/jak

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