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Noch mehr BMW's aus Indien

Der Autobauer BMW will wegen der guten Absatzlage im Ausland künftig noch mehr Modelle ausserhalb von Deutschland herstellen.

«Die Relation hat sich verschoben», sagte BMW-Produktionsvorstand Frank-Peter Arndt der «Süddeutschen Zeitung», «inzwischen produzieren wir 60 Prozent unserer Autos in Deutschland, 40 Prozent im Ausland. Langfristig werden wir uns wohl auf eine Verteilung von bis zu 50 zu 50 einstellen müssen.» Allerdings soll diese Verschiebung nicht auf Kosten heimischer Arbeitsplätze von statten gehen. «Es bedeutet aber, dass der Aufbau neuer Arbeitsplätze in grossem Umfang im Ausland, da wo die BMW Group am stärksten wächst, stattfinden wird», sagte Arndt.

BMW unterhält grosse Fabriken unter anderem im amerikanischen Spartanburg und im chinesischen Shenyang. Darüber hinaus, so der Manager weiter, habe BMW nun Indien stärker im Blick. «Wir haben uns entschieden, in Indien stärker zu investieren. Wir gehen dort auf 8000 Einheiten in 2011, können aber langfristig nach Marktentwicklung auf bis zu 20'000 Einheiten jährlich erweitern», sagte Arndt. Weitere Fabriken in anderen Ländern schliesst Arndt derzeit nicht aus. Ein Zukunftsmarkt sei Südkorea, wo im November mit 1.980 Fahrzeugen 90 Prozent mehr Autos als im Vorjahr verkauft wurden.

Gleichzeitig investiere BMW massiv in Deutschland, erklärte das Vorstandsmitglied weiter. Wären in den Jahren 2009 und 2010 dafür ursprünglich über eine Milliarde Euro geplant gewesen, so sei dieser Betrag trotz der Wirtschaftskrise auf 1,5 Milliarden Euro erhöht worden, sagte Arndt.

dapd/raa

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