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Neue Alpiq-Chefin bald im Mutterschaftsurlaub

Jasmin Staiblin leitet den Stromkonzern seit Anfang Jahr. Nun wurde bekannt, dass sie bereits ab Mai eine Babypause von 14 Wochen einlegt.

Erwartet ihr zweites Kind: Die neue Alpiq-Chefin Jasmin Staiblin.
Erwartet ihr zweites Kind: Die neue Alpiq-Chefin Jasmin Staiblin.
zVg

«Jasmin Staiblin wieder schwanger», vermeldete am Dienstag das «Regionaljournal Aargau/Solothurn» von Radio SRF. Nun berichtet der «Blick», dass die 42-jährige Chefin des Stromkonzerns Alpiq bereits im Mai in die Babypause gehe (Artikel online nicht verfügbar).

«Jasmin Staiblin wird ab Mai 2013 in Mutterschutz gehen», bestätigte Alpiq gegenüber der Zeitung. Wie der hoch verschuldete Konzern weiter schreibt, gebe es während dieser Zeit keine Interimslösung. Staiblin werde aber mit der Geschäftsleitung in Kontakt bleiben. Bereits 2009 sorgte ihre erste Schwangerschaft für rote Köpfe. Damals war die gebürtige Deutsche Chefin bei der ABB.

«Dem Zeitgeist entsprechend»

«Weltwoche»-Chef Roger Köppel stellte damals in seinem Editorial die Frage, was verantwortungsloser sei: «Wenn eine Chefin während der Krise ihre Firma im Stich lässt oder wenn sie auf Druck der Firma bereits wenige Wochen nach der Geburt wieder ins Büro zurückkehrt, um ihr Baby einem Kindermädchen abzugeben?»

Die Unternehmensberaterin Sonja A. Buholzer kann diese Diskussion nicht nachvollziehen, wie sie gegenüber dem «Blick» sagte: «Man muss den Müttern Zeit geben, sich in ihrer Rolle zurechtzufinden.» Sie findet deshalb, Staiblin mache es richtig und «dem Zeitgeist entsprechend».

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