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Nächste Mitarbeiterdaten-Lieferung: Montag, 18 Uhr

Die Grossbank Credit Suisse schickt wieder Daten von Mitarbeitern in die USA. Bemerkenswert ist der Zeitpunkt.

Seraina Gross
Die Geschäfte der Schweizer Grossbank in den USA werden von den USA genau unter die Lupe genommen: Sitz der Credit Suisse in New York.
Die Geschäfte der Schweizer Grossbank in den USA werden von den USA genau unter die Lupe genommen: Sitz der Credit Suisse in New York.
Keystone

Die Lex USA ist vom Tisch, doch die ­Lieferung von Mitarbeiterdaten durch die Schweizer Banken geht weiter. Just am Mittwoch, demjenigen Tag, als der Nationalrat in Bern das Gesetz beerdigte, traf in der Genfer Anwaltskanzlei Etude Keppeler und Partner die Nachricht ein, dass die Credit Suisse eine weitere Übermittlung vorbereite. Termin: Montag, 18 Uhr. Den betroffenen Bankmitarbeitern und ihrem ­Anwalt blieben damit gut drei Arbeitstage, um einen Gerichtsbeschluss zu erwirken; eine Frist, die wohl nur schwerlich mit dem übereinstimmen dürfte, was der schweizerische Daten­schutzbeauf­tragte Hans-Peter Thür in seinen ­Empfehlungen als «angemessen» bezeichnet. Anwalt Alec Reymond sagt: «Das reicht nicht.»

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