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Muss der Bundesrat die Immo-Schraube stärker anziehen?

Zwei von fünf neuen Hausbesitzern würden bei einem Zins von 5 Prozent in Schieflage geraten, so neue Zahlen. Parlamentarier schlagen Alarm. Nun ist von neuen Massnahmen die Rede.

Immobilienbranche an die Zügel: Absperrband vor einer Einfamilienhausüberbauung im zürcherischen Flaach. (Juni 2011)
Immobilienbranche an die Zügel: Absperrband vor einer Einfamilienhausüberbauung im zürcherischen Flaach. (Juni 2011)
Keystone

«Anschnallen, bitte.» Wann spricht ein Nationalbanker schon solch deutliche Worte aus, wenn er doch sonst, noch extremer als ein Diplomat, jedes Wort in die Waagschale legt? Getan hat es SNB-Vize Jean-Pierre Danthine an einer Rede im April in Genf. Alarmiert dürfte Danthine von den neusten Umfragewerten sein, die sein Institut quartalsweise bei den Banken erhebt. Diese besagen nämlich, dass viele Neuhypotheken an Leute vergeben werden, die wenig Polster für den Fall von Turbulenzen haben. Der «SonntagsBlick» zitierte die an und für sich vertraulichen Angaben, welche das Blatt in einer Fussnote der Rede von Danthine fand. Die Zeitung folgert: «Inzwischen gehen 40 Prozent der neuen Hypotheken an Kunden, die bei 5 Prozent Zins finanziell in Schieflage geraten würden.»

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