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«Produzierten wir in der Schweiz, wären die Preise wesentlich höher»

80 Prozent der Mepha-Medikamente werden im Ausland unter anderen Namen deutlich billiger verkauft. Mepha-CEO Andreas Bosshard nennt die Gründe.

Nach Ansicht von Andreas Bosshard (62) sind erst 70 Prozent des generikafähigen Marktes ausgeschöpft. Foto: Nicole Pont
Nach Ansicht von Andreas Bosshard (62) sind erst 70 Prozent des generikafähigen Marktes ausgeschöpft. Foto: Nicole Pont

Wo wären die Medikamentenpreise in der Schweiz heute, wenn es Generikahersteller wie Mepha nicht gäbe?

Wir haben nur einen beschränkten Einfluss auf die Preise. Diese werden im Grundsatz vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) vorgegeben. Trotzdem lässt sich sagen, dass in der Schweiz jährlich über eine Milliarde Franken mehr für Medikamente bezahlt werden müsste, gäbe es keine Generika. Der Einsparungseffekt liegt bereits heute bei 450 Millionen – Tendenz steigend. Generikamedikamente sind günstiger als ihre entsprechenden Originale.

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