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Milliardengewinn: Wirbelsturm Sandy kann Swiss Re nichts anhaben

Der Schweizer Rückversicherer versüsst sich sein 150-jähriges Bestehen mit 4,2 Milliarden Dollar Gewinn: Vor allem das Geschäft mit Kapitalanlagen trug im letzten Jahr zum Überschuss bei.

Gibt ihren Aktionären etwas zurück: Swiss Re, Hauptsitz des Schweizer Versicherers in Zürich.
Gibt ihren Aktionären etwas zurück: Swiss Re, Hauptsitz des Schweizer Versicherers in Zürich.
Keystone

Die Swiss Re hat im vergangenen Jahr 4,2 Milliarden Dollar Gewinn geschrieben. Die auf 900 Millionen Dollar veranschlagten Schadenlasten wegen des Hurrikans Sandy, der im Oktober die amerikanische Ostküste verwüstet hatte, haben den zweitgrössten Rückversicherer der Welt nicht aus der Bahn geworfen.

2011 hatte das Unternehmen 2,6 Milliarden Dollar verdient. Im vergangenen Jahr hätten sich alle Geschäftsbereiche positiv entwickelt, teilte der Konzern heute mit.

Wertvolle Reserven aufgelöst

Zum Gewinn beigetragen haben auch das Ergebnis der Kapitalanlagen sowie die Auflösung von Reserven aus den vergangenen Jahren. Dazu stiegen die Prämien- und Gebühreneinnahmen um 15 Prozent auf 25,4 Milliarden Dollar.

Das Verhältnis von Schadenlasten und administrativen Kosten zu den Einnahmen betrug tiefe 83,1 Prozent. Ohne Reserveauflösungen wäre die sogenannte Combined Ratio bei 91 Prozent zu liegen gekommen, wie die Swiss Re weiter mitteilte.

Der Konzern, der den grössten Teil seiner Geschichte als Schweizer Rück firmiert hatte, wird dieses Jahr 150 Jahre alt. Die Aktionäre des Unternehmens erhalten neben der Dividende von 3.50 Franken pro Aktie eine Sonderausschüttung von 4 Franken pro Anteilsschein.

SDA/mrs

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