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Maus Frères sichert sich weitere Lacoste-Anteile

Die Familie Lacoste verkauft weitere Aktien des Modelabels an die Genfer Maus-Frères-Gruppe. Diese hält nun mehr als 60 Prozent der Firmenanteile.

Zwei Drittel der Unternehmensanteile sind abgetreten: Lacoste-Shop in Paris. (Archivbild)
Zwei Drittel der Unternehmensanteile sind abgetreten: Lacoste-Shop in Paris. (Archivbild)
AFP

Die Genfer Maus-Frères-Gruppe kann ihre Beteiligung an Lacoste nochmals erhöhen. Die Marke gehört bereits der Gruppe. Nun verkauft auch Sophie Lacoste-Dournel Anteile von rund 28 Prozent nach Genf.

Dies gab Sophie Lacoste-Dournel in einer Mitteilung heute Mittwoch bekannt. Ende Oktober hatte bereits ihr Vater Michel Lacoste rund 30,3 Prozent der Aktien nach Genf abgetreten. Das kostete Maus Frères zwischen 300 und knapp 380 Millionen Euro. Die Gruppe hielt bereits zuvor rund 35 Prozent.

Streit ums Firmenpräsidium

Gemäss Medienberichten lagen Vater und Tochter Lacoste im Streit wegen des Präsidiums der Firma. Er warf ihr offenbar vor, als Schauspielerin keine Ahnung vom Geschäft zu haben und damit die falsche Person für diesen Posten zu sein.

Lacoste wurde 1933 vom französischen Tennisspieler René Lacoste gegründet. Sein Sohn Bernard, der die Geschicke des Unternehmens ab 1963 leitete und 2006 verstarb, machte aus der Firma eines der bekanntesten Textilunternehmen der Welt.

SDA/fko

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